über mich

Technik hat mich schon immer begeistert.


Ich mag es, zu sehen, wie ein raffinierter neuer Ansatz ein Problem einfacher und effizienter löst.

An einem Formel1-Auto faszinieren mich die Details der Umsetzung und nicht der Gedanke, selbst einmal damit zu fahren.

Ein innerer Antrieb lässt mich in meinen eigenen Arbeiten gerne die höchstmögliche Konsequenz in eine technische Entwicklung legen.

Das konnte schon mal dazu führen, dass der Entwicklungsprozess viel länger ging, als erwartet, da ich das Gefühl hatte, dass die Sache ‘noch nicht ganz rund’ wäre.

In Folge kam auch die Versuchung, im Entwicklungsprozess irgendwann zu sagen: ‘Das ist gut genug!’, ohne vollständig zu wissen, ob das wirklich schon richtig war.

Das Mittagessen zu lange oder zu kurz auf dem Herd:
Gab es da keine Möglichkeit, dass das auch anders laufen kann?

 
Wie schon im Video erwähnt, bin ich von Natur aus neugierig.

So ging ich auch gerne auf Weiterbildungen und Veranstaltungen, um neue Fähigkeiten zu erlernen und zusätzliches Wissen über mich selbst zu erlangen. 
Auf meinem ersten Seminar zur Persönlichkeitsentwicklung lernte ich Karin kennen:
Karin war Kinesiologin.

Kinesiologie?


Irgendwas mit ‘Arm runterdrücken um darüber herauszufinden, wo die Ursache von Stress bei mir liegt.
Nach dem ersten Probetermin fühlte ich mich auch nicht anders als zuvor.
Brachte das also überhaupt etwas?

10 Monate später ging ich wieder einmal zu Karin, da mich doch einiges Neues beschäftigte und ich der Lösung einfach nicht auf die Spur kam.

Nach Durchsicht der angesprochenen Themen der ersten Sitzung stellte ich fest:
Die ist ja überhaupt kein Thema mehr für mich!
Das mit der Kinesiologie wirkt also irgendwie!

Dann nichts wie los und selbst das kinesiologische Testen lernen! 
Meine Ausbildung lief ab 1999 über 3 Jahre und damit auch über den Punkt meines überraschenden Wechsels in die Schweiz hinaus.

Ich erhielt die Chance, bei DT Swiss, einem ‘Hidden Champion’ der Fahrradindustrie einen ganzen Produktbereich ‘von Null an’ neu aufzubauen  -  was ich mir nicht entgehen lassen wollte.

Ein neues Land, ein neuer Job...
...da brauchte ich Antworten, an die ich sonst nicht herankam, um so dringender !

Bei meinem neuen Arbeitgeber ging es darum, von Grund auf eine Stossdämpferlinie für Mountain Bikes zu entwickeln, die aus dem Stand mit den Referenzprodukten im Markt mithalten, wenn nicht sie sogar übertreffen konnte.

Damit war genügend Druck aufgebaut und ich wollte mir hier keine Blösse leisten.

Da es in der Schweiz keine stehende Infrastruktur für diese recht spezifischen Teile gab, durfte auch der Einkauf zunächst einmal passende Lieferanten qualifizieren.
Nach sensationellem Feedback auf unserer ersten Messepräsentationen 2001 in Friedrichshafen und Köln sass ich abends in meinem Hotelzimmer. 
Nach diesen Anfangserfolgen wurde gerade der Druck noch grösser.

 

Noch am Abend griff ich zum Telefon und rief meine Kinesiologie-Lehrerin an, um zu fragen, ob wir nicht am Telefon die Lieferanten durchtesten könnten. 
Karin bejahte und statt ihr die Einzelteile zu benennen, die ihr ohnehin nichts sagen würden, testete sie einfach die Positionen der Stückliste ab.

Drei Positionen ‘testeten schwach’, wie man in der Kinesiologie sagt. 
Das bedeutete, dass mein System darauf Stress hatte, weil es auf einer tieferen Ebene bereits wusste, dass bei den ermittelten 3 Lieferanten mit dem Serienanlauf etwas noch nicht ganz rund laufen würde.

Darüber mit meinen Kollegen sprechen? Die würden mich doch für verrückt erklären!

Somit fokusierte ich mich in den kommenden Wochen selbst auf die erfolgreiche Qualifikation der Lieferanten. 
Es brauchte hierfür keine grossen Modifikationen.
Aber es war entscheidend, auf ein paar unberücksichtigte, kleine, aber wesentliche Punkte hingewiesen zu haben.

 'Mit diesen Erfolgserlebnissen bezüglich dem, was alles möglich ist, traute ich mich an immer mehr offene Fragen heran.

Lediglich für die Punkte, bei denen ich selbst zu keiner sauberen Antwort kam, war regelmässig dann wieder Karin gefragt.

So wurde die erste, von mir entwickelte Produktlinie ein voller Erfolg: 
Testsieger in einer führenden Fachzeitschrift und auch die Produktionszahlen gingen schnell nach oben.
Anfänglich dachte ich noch, die Probleme, auf die ich bei weiteren Entwicklungsarbeiten stossen würde, würden zunehmend weniger.

 

 

Ein Irrtum!

Wie ich heute weiss, gehen wir nach dem ‘Lösen und Aufräumen’ des aktuellen Problems einfach weiter bis zum nächsten Hindernis.

Die regelmässigen Feedback-Sitzungen mit Karin wurden trotzdem langsam seltener, obwohl die geschäftlichen Projekte an Grösse zunahmen.
Dann begann Karin, gesundheitliche Probleme zu bekommen.

Schliesslich war sie telefonisch nicht mehr zu erreichen!

Ich war 500km von ihr entfernt, konnte also nicht eben mal bei ihr vorbeifahren und fragte ehemalige Ausbildungskolleginnen nach Informationen - vergebens!


So fühlte ich mich, wenn ich mal wieder vor einem grossen Fragezeichen stand, recht alleine!
Sollte damit die ‘beschleunigte Phase’ meiner geschäftlichen Entwicklung erst einmal ihrem Ende entgegen gehen?

Für mich fehlte jetzt einfach das Mentoring von jemandem, den ich für eine fachliche Autorität oberhalb meines eigenen Könnens betrachtete.
Die Resultate meiner Arbeit für meinen damaligen Arbeitgeber stimmten, trotzdem begann eine längere Phase der Stagnation in der Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten.

Der Kontakt zu Karin kam nie wieder zustande.

Über eine ehemalige Kollegin erfuhr ich 2 Jahre später, dass sie inzwischen verstorben war. Damit war auch der letzte Rest Hoffnung verschwunden, dass ich unsere altes ‘Erfolgsmodell’ noch einmal hätte können aufleben lassen.

Zur Kinesiologie gab es zum diesem Zeitpunkt nichts für mich aktuell Wichtiges dazuzulernen, also wand ich mich parallel zu meiner technischen Entwicklungsarbeit der weiteren Entwicklung meiner Wahrnehmungsfähigkeiten zu.

In einer der Ausbildungsblöcke tauchte eines Abends vor dem Einschlafen der Satz auf: «Du kannst es jetzt!»

In diesem Moment fielen mir wieder Karins Worte in unserem letzten gemeinsamen Telefonat auf meine Frage, wie ich jetzt ohne sie zu meinen Antworten kommen sollte, ein: «Du kannst es dann selbst!»

Tatsächlich hatten nur noch wenige zusätzliche ‘Antennen bei mir gefehlt und es war im Wesentlichen mein Glaubenssystem, es doch noch nicht ganz alleine schaffen zu können, welches mir diesen langen ‘Durchhänger’ kreiert hatte.


Seitdem  - inzwischen fast 10 Jahre -  bin ich trittfest!

Und bei jeder neuen Situation ist es wie bei einer guten Krimireihe:
Keine zwei Fälle sind genau gleich. Ständig kommt wieder etwas Neues dazu!

Seit sechs Jahren bin ich wieder in der Selbstständigkeit und kommt mein Wissen meinen neuesten Entwicklungen für die Zweiradindustrie zugute.

 
Für Dich entscheidend:
Ich helfe Dir, den Weg zur Lösung Deiner Frage jetzt zielsicher finden!

Und das Wissen, selbst dieses Können zu entwickeln, gebe ich in meinen Kursen auch weiter.

 


 

MEINE EIGENEN AUSBILDUNGEN

1993 The Warrior’s WisdomStuart Wilde                                  
1994 Warriors in the MistStuart Wilde
1994 Money is my FriendPhil Laut
1999–2002 Three-in-One (Kinesiologie)Karin Müller
2019-2020 Matrix in Balance (Kinesiologie, Klaus Wienert
2019-2020 Energizer&Hüter (Menschenführung)Veit Lindau
2020-2021 humanSTAR (Speakerausbildung)Veit Lindau


Mein 'klassisches' (Zweirad-) Business:

smartsimplicity.com